Online Gesundheitsmarketing und moderne Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfordern eine komplexe Vorgehensweise

Noch vor wenigen Jahren war Suchmaschinenoptimierung in erster Linie eine Programmier­leistung. Es ging vor allem darum, Lücken im Algorithmus der Suchmaschinen auszumachen und diese mit technischen Lösungen auszunutzen. Wurde eine Lücke geschlossen, weil der Algorithmus immer weiterentwickelt wurde und wird, musste eine neue Lücke gefunden werden. Linkfarmen, ganze virtuelle Welten wurden geschaffen, um den Suchmaschinen inhaltliche Relevanz vorzugaukeln. Damit ist seit geraumer Zeit Schluss. Sogenanntes „Black-Hat-SEO“ gehört weitgehend der Vergangenheit an. Zu groß ist die Gefahr, aufgedeckt und abgestraft zu werden. Die Arbeit von guten und seriösen SEO Agenturen ist heute für Kun­den komplett nachvollziehbar. „Finger weg von Agenturen, die Ihnen nicht im Detail erklären wie sie vorgehen, um Sichtbarkeit für Ihre Themen im Internet herzustellen,“ rät der Experte für Gesundheitswirtschaft und Managementberater Klaus H. Kober, der zusammen mit der Agentur PrimSEO Online Marketingstrategien insbesondere im Medizin- und Gesundheitsbe­reich entwickelt und umsetzt.

Maßnahmen zur guten Auffindbarkeit einer Webseite in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen

Was bedeutet das für Kliniken, Pharmaunternehmen, Arztpraxen, Reha-Kliniken, Hersteller für Medizintechnik, Versicherungen und Verbände der Medizin- und Gesundheitswirtschaft? Ein ganzes Bündel von Maßnahmen kann erforderlich sein, damit die Webseite Ihrer Klinik, Ihrer Arztpraxis oder Ihres Pharmaunternehmens im Internet gut gefunden wird. Online Marketing bedient sich dabei verschiedener Instrumente, die individuell zusammengestellt werden. „Schnelle Sichtbarkeit beispielsweise für gezielte Kampagnen ist mit einer Google-AdWords-Kampagne zu realisieren. Hier bezahlt man allerdings für Sichtbarkeit unter be­stimmten Suchbegriffen einen hohen Preis. Die Einblendung im Layout natürlicher Sucher­gebnisse muss als Anzeige gekennzeichnet werden. Die Sichtbarkeit ist nicht nachhaltig, durch die Kennzeichnung als Anzeige verliert die Präsentation an Relevanz“, meint Klaus H. Kober. Zentrale und zeitgemäße Marketinginstrumente sind:

Content Marketing beschreibt das Erstellen, Präsentieren und Vernetzen von Inhalten, die dem User einen Mehrwert bieten. Eine Klinik beispielsweise beschreibt Krankheitsbilder und Behandlungen, präsentiert Therapeuten und die Ausstattung der Klinik. Kommt ein Patient von seinem Augenarzt, der bei ihm den Grauen Star festgestellt hat, dann googelt die Person die Augenkrankheit und die möglichen Therapien. Findet er Informationen einer Klinik mit der Überschrift „So verläuft eine Katarakt Operation“, dann schafft das Vertrauen und dokumentiert Expertise. Und das mit großer Reichweite. Vorausgesetzt, die Inhalte sind im Internet sehr gut sichtbar.

Kommunikation und Vernetzung über Online Medien führt zur guten Sichtbarkeit von Inhal­ten. Nicht nur OnPage auf der Seite, sondern auch OffPage außerhalb der Webseite müssen die Inhalte sehr gut präsentiert werden. Am besten man analysiert die Konkurrenzsituation und legt für die eigene Webseite noch eine Schippe drauf. Die Platzierung von Fachartikeln, Online Pressearbeit sorgen für eine gute Vernetzung in einem hochwertigen und passenden Umfeld.

Soziale Netzwerke / Social Media setzt die Analyse voraus, wo und wie die eigene Zielgruppe kommuniziert und wo sie sich informiert. Wichtig ist die regelmäßige Interaktion. Wer Social-Media-Kanäle nur als Informations-Einbahnstraße nutzt, wer in die Kanäle nur sporadisch kommuniziert, der sollte besser die Finger davonlassen. Social Media ist Interaktion mit der Zielgruppe. Wer Freude an den sozialen Netzwerken hat, der sollte sie unbedingt nutzen. Kaum ein Marketinginstrument unterliegt einer so starken Veränderung wie Social Media. Kanäle, die sich heute anbieten, können schon morgen nicht mehr ange­sagt sein.

„Vor allem kleinere Unternehmen sollten sich bei Social Media nicht verzetteln, sondern Schwerpunkte setzen. Die Chancen sind groß. Krankenhäuser, Ärzte und Fachleute können Dank der sozialen Netzwerke zu Medien werden. Man baut Vertrauen auf, wird zum Experten und kann zudem die eigene Zielgruppe immer besser kennenlernen. Wichtig ist die ganzheitliche Umsetzung einer Marketingstrategie. Der User informiert sich crossmedial, will heißen, dass sich eine Social-Media-Kampagne beispielsweise auch auf der Webseite des Unternehmens oder der Klinik wiederfinden muss“, so Klaus H. Kober.